In unserem Lager ist am 9. Oktober ein Feuer ausgebrochen, ein Großteil der transportbereiten Sachspenden wurden vernichtet. Der Staatsschutz ermittelt und geht von einem Brandanschlag aus. Wir bitten euch, vorerst von Sachspenden abzusehen, da wir aktuell keine Möglichkeit haben, diese zu lagern.
Wer unsere Arbeit weiterhin unterstützen möchte, kann dies mit einer Geldspende tun. Jede Unterstützung hilft uns, unsere humanitäre Arbeit für die Ukraine fortzusetzen.
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Wir danken euch von Herzen für eure Solidarität, eure Unterstützung und euer Verständnis in dieser schwierigen Situation.
Euer Team von Frankfurt for Ukraine e. V.
Frankfurt, 12.10.26
Frankfurt for Ukraine gibt nicht auf: Überwältigende Solidarität nach dem verheerenden Lagerbrand
Der Brand in unserem Lager in der Fritz-Tarnow-Straße hat Frankfurt for Ukraine schwer getroffen. Tausende gespendete Hilfsgüter, die für Menschen und Rettungskräfte in der Ukraine bestimmt waren, wurden zerstört. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei besteht der Verdacht auf vorsätzliche Brandstiftung. Die Ermittlungen laufen. Doch in diesen schweren Tagen erleben wir eine überwältigende Welle der Solidarität aus Frankfurt, Hessen und ganz Deutschland. Unser besonderer Dank gilt der Frankfurter Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk (THW). Die Einsatzkräfte haben unter schwierigen Bedingungen stundenlang gearbeitet. Mehr als 300 Einsatzkräfte verschiedener Organisationen waren an dem rund 19-stündigen Großeinsatz beteiligt. Wir sind tief beeindruckt von ihrem Engagement und ihrer Professionalität. Ebenso danken wir der FES und dem Deutschen Roten Kreuz für ihre Unterstützung. Wir danken insbesondere dem Frankfurter Ordnungsdezernenten Martin-Benedikt Schäfer, der als einer der Ersten vor Ort war und uns seine Unterstützung zugesichert hat. Unser Dank gilt ebenso dem Hessischen Innenminister Roman Poseck und dem Frankfurter Oberbürgermeister Mike Josef für ihre unterstützenden Worte und ihre Solidarität.
Besonders bewegt uns die große Zahl an Menschen, die sich seit dem Brand bei uns melden, Hilfe anbieten und uns Mut machen. Die Anteilnahme reicht weit über Frankfurt hinaus. Sie zeigt uns, dass unsere Arbeit gesehen wird und die Solidarität mit der Ukraine in unserer Gesellschaft lebendig ist. Wir geben nicht auf. Wir machen weiter. Die Situation ist für unseren Verein eine enorme Herausforderung. Unser Lager ist derzeit geschlossen, und wir können momentan keine Sachspenden annehmen. Die wenigen geretteten Gegenstände wurden vorübergehend an einen anderen Ort gebracht. Wie wir unsere Arbeit langfristig fortsetzen können, ist noch offen. Gerade angesichts des bevorstehenden Winters bereitet uns das große Sorgen. In den besonders stark vom Krieg betroffenen Regionen der Ukraine sind die Menschen dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die Hilfsgüter, die bei uns verbrannt sind, sollten in den kommenden Tagen auf den Weg gebracht werden. Hinter jeder einzelnen Spende standen Menschen, die helfen wollten, und die Hoffnung, das Leben anderer ein wenig sicherer und erträglicher zu machen.
Wir hoffen sehr, dass wir auf diesem Weg nicht allein gelassen werden. Wir brauchen die Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen, Institutionen und der öffentlichen Hand, um neue Perspektiven zu schaffen und unsere humanitäre Arbeit fortzuführen. Seit Februar 2022 engagiert sich Frankfurt for Ukraine ehrenamtlich für die Menschen in der Ukraine. Gemeinsam haben wir bereits mehr als 170 Hilfstransporte organisiert. Wir haben erlebt, was möglich ist, wenn Menschen zusammenstehen und nicht wegsehen. Diese Arbeit wollen wir fortsetzen. Wir wollen zeigen, dass Deutschland weiterhin an der Seite der Ukraine steht – gerade dann, wenn es schwierig wird. Der Brand darf nicht dazu führen, dass die humanitäre Unterstützung nachlässt. Im Gegenteil: Angesichts des Krieges und des nahenden Winters ist es wichtiger denn je, zusammenzuhalten und den Menschen in der Ukraine weiterhin zur Seite zu stehen. Wir sind tief getroffen, aber wir sind nicht besiegt. Die überwältigende Solidarität der vergangenen Tage gibt uns Kraft und Hoffnung. Dafür danken wir allen von Herzen. Jetzt geht es darum, aus dieser Solidarität neue Stärke zu entwickeln und gemeinsam dafür zu sorgen, dass unsere Hilfe weitergeht.
Bis ein neues Lager gefunden ist können wir aktuell nur Geldspenden annehmen. Bitte unterstützen Sie uns, damit wir unsere Arbeit fortsetzen können.
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Charkiw: geliefert am 05.03.25
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Charkiw: geliefert am 29.03.23
Kyjiw: geliefert am 18.02.23
Lwiw: geliefert am 25.02.23
Charkiw: geliefert am 18.02.23
Winnyzja: geliefert am 23.12.22
Cherson: geliefert am 22.12.22
Ternopol: geliefert am 4.12.22
Irpin und Chmelnyzkyj: geliefert am 13.11.22
Unsere Partner vor Ort dokumentieren jede Lieferung fotografisch. So stellen wir sicher, dass die Unterstützung diejenigen Einrichtungen und Regionen erhalten, die die Hilfe aktuell am dringendsten benötigen. Unsere Partner sind Oberbürgermeister*innen, Chefärzt*innen und Behördenleiter*innen. Darüber hinaus werden die Lieferungen durch unsere Ehrenamtliche vor Ort begleitet.

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